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Geschichte des Hauses

Der Laupheimer Hof – ein anerkanntes Kulturdenkmal

laupheimer hof geschichte

Der Hopfenanbau im 19. Jahrhundert steht im engen Zusammenhang mit der Geschichte des früheren Spritzenhauses. Als nach den napoleonischen Kriegen der junge württembergische König Wilhelm I. den Hopfenanbau forcierte, um der verarmten Landwirtschaft auf die Beine zu helfen, schloss sich auch Laupheim dem Trend an.

Eine der Folgen: Der Bierkonsum stieg im Weinland Württemberg von 1828 bis 1845 von 45 auf 108 Liter pro Kopf. Anno 1877 hatte die Oberamtsstadt Laupheim die größte Wirtshausdichte im Königreich. Eine Wirtschaft versorgte nur 71 Einwohner. Der steigende Bierkonsum steigerte den Hopfenbedarf, der 1884 seinen Höhepunkt erreichte. Im gleichen Jahr wurde auch das Hopfentrockenhaus gebaut - eben das spätere Spritzenhaus.

Neben dem Spritzenraum für die Feuerwehr fand sich im Parterre auch ein Aich- und Wachlokal mit Arresten. Kaum war das Hopfentrockenhaus erbaut, versiegte der Hopfensegen. Die Exportware Hopfen wurde von damals an auch von den USA angeboten, was zusammen mit der Überproduktion hierzulande zu einem enormen Preisverfall auf dem Welt- Hopfenmarkt führte. 1918 wurde der Hopfenanbau in Laupheim ganz aufgegeben.

Laupheimer Apotheker mieteten die leer stehenden Räume im Spritzenhaus an und trockneten dort zentnerweise Kamille.

  • 1919 wurden Wohnungen eingebaut.
  • Das Gebäude wurde 1984 zum Hotel umgebaut.
  • 1996 H. Rössler - Übernahme Laupheimer Hof als Pächter
  • 2003 Umbau zum Feng-Shui Restaurant „CONTRAST“
  • 2004 Kauf des Hotel-Restaurants Laupheimer Hof

Timeline - Geschichte des Hauses
 

"Immer neu dazulernen, immer Neues entdecken, immer die Fantasie spielen lassen."

Bericht: Christine Lassen über Thomas Rößler

Sein Lebensweg zeigt es deutlich – die Lust auf Veränderung, seine Leidenschaft fürs Kochen, seine Neugierde auf Neues und die Freude am Entdecken und Experimentieren sind für ihn so wichtig wie die Luft zum Atmen.

Sicherlich hätte er nach seiner Kochlehre in der Bodenseeregion auch dort bleiben können. Doch das war für ihn niemals eine Alternative.

Er ging in die Schweiz, nach Schweden, in die USA und schließlich nach Hongkong. Eine schicksalhafte Entscheidung, denn hier traf er die große Liebe seines Lebens, Wai Chee, mit der er mittlerweile zwei Töchter hat. Jetzt gab‘s Erfolg im Doppelpack, denn vor scheinbaren Gegensätzen haben beide keine Angst. 1995 wurde das Leben in der Millionenstadt Hongkong eingetauscht gegen die Beschaulichkeit des kleinen schwäbischen Städtchens Laupheim.

Sie übernahmen den Laupheimer Hof, ein als Kulturdenkmal anerkanntes Gebäude aus dem Jahr 1884. Das Hotel hat 32 Zimmer, im von ihnen nach Feng-Shui-Richtlinien gestalteten Restaurant „CONTRAST“ verbinden sich Ost und West und bilden eine harmonische Einheit. Die Küche ist euro-asiatisch: frisch, kreativ, ein Fest für alle Sinne, aber selbstverständlich gibt es auch Klassiker der schwäbischen Küche.

Lesen Sie das gesamte Interview
geführt von Christine Lassen vom LET-Verlag

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Artikel aus dem Gästemagazin der AKZENT Hotels, in der Ausgabe Februar 2013

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Unser Logo und die Bedeutung

Im Chinesischen symbolisiert der Kreis den Himmel und das Rechteck die Erde.

Wenn beide zusammen gezeichnet werden, stellt dies das ganze Universum dar.

In diesem Logo wechseln sich Himmel und Erde ständig ab.

Dieser endlose Wechsel bedeutet Ewigkeit, Wahrheit.

Er stellt die Gesamtheit, das Universum dar, das nur durch die Gegensätze harmonieren kann.

Diese Harmonie der Gegensätze wird im Restaurant CONTRAST spürbar.

logo laupheim

Meilensteine von Thomas Rössler

  • 1977 | Ausbildung zum Koch, Schloß Kirchberg, Immenstadt
  • 1983 | Demis Chef Tournant, Steigenberger, Gstaad, Schweiz
  • 1987 | Chef Tournant, Grand Hotel Stockholm, Schweden
  • 1988 | Hotelfachschule Heidelberg, Abschluss als staatl. geprüfter Gastronom und Küchenmeister
  • 1989 | Sous Chef, The Boston Vista Waltham, USA, Luxushotel mit 350 Zimmern und Spezialitätenrestaurant
    Ausbildung von 36 Köchen
    Organisation der einzelnen Küchen
  • 1991 | Executive Sous Chef, Hotel Furama Kempinski, Hongkong, Luxushotel mit 500 Zimmern
    Gestaltung von neuen Menüs
    Durchführen von Ausbildungsseminaren für junge Köche
    hier lernt er seine zukünftige Frau Wai Chee kennen
  • 1994 | Küchenchef, The Park Lane Hotel, Hongkong, Luxushotel mit 815 Zimmern
    Führen von 93 Köchen
  • 1996 | Rückkehr nach Deutschland,
    Übernahme Laupheimer Hof als Pächter
  • 2003 | Umbau zum Feng-Shui Restaurant „CONTRAST“
  • 2004 | Kauf des Hotel-Restaurants Laupheimer Hof
 
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